Die AMEOS Klinika in Bad Aussee feierten am 25. September ihr 20-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Menschen und Geschichten“ verband das Jubiläumsfest einen Rückblick auf die Gründung mit Einblicken in die heutige Arbeit. Beim Festakt wurden zudem langjährige Mitarbeitende für ihre zehn- bzw. zwanzigjährige Zugehörigkeit geehrt.

Seit zwei Jahrzehnten stehen die AMEOS Klinika in Bad Aussee für eine moderne psychiatrische, psychotherapeutische und psychosomatische Versorgung. „Mit dieser Einrichtung ist hier ein Gesundheitsstandort entstanden, der auch als Arbeitgeber, Ausbildungsbetrieb und Wirtschaftsfaktor in der Gemeinde sowie der Region große Bedeutung besitzt“, eröffnete Thomas Pfeifer, Regionalgeschäftsführer AMEOS Süd, die Feier. Vor zahlreichen Gästen, darunter Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Bad Aussee mit Vizebürgermeister Robert Gaßner, bekräftigte Pfeifer zugleich, dass der Standort und sein medizinisch-therapeutisches Angebot auch künftig weiterentwickelt werden.

Ausdrücklich würdigte der Regionalgeschäftsführer die Verdienste von Primarius Univ.-Prof. Dr. med. Marius Nickel-Palczynski, der den Standort seit den Anfängen maßgeblich geprägt und mit einem erfahrenen Team dessen Aufbau begleitet hat. Auch die frühe Anbindung an die Medizinische Universität Graz unterstrich die Pionierrolle des Hauses in der österreichischen Psychosomatik. Pfeifer dankte den Mitarbeitenden für ihren Einsatz sowie den Partnern und Unterstützern für die langjährige Zusammenarbeit. Sein Dank galt ebenso den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, den Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen für ihr entgegengebrachtes Vertrauen.

Pflegedirektor Walter Unterhuber, der die Gründung und Entwicklung von Beginn an begleitet hat, schilderte den Weg von der Aufbauphase zum etablierten Klinikbetrieb. Dabei erinnerte er an die vielen Veränderungen, die er gemeinsam mit seinem Team miterlebt und mitgestaltet hat, und dankte den Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement.

Anschließend rückte die Leitende Oberärztin, Dr. Slobodanka Vukelic-Zarkovic, das medizinisch-therapeutische Konzept und das Grundprinzip des Hauses in den Mittelpunkt: „Wir behandeln keine Diagnosen, die zufällig einen ‚Menschen dabeihaben‘. Wir behandeln Menschen.“ Voraussetzung dafür sei ein qualifiziertes Team, das über Berufsgruppen hinweg eng zusammenarbeitet. Diesem sprach sie ihren besonderen Dank aus.

In einer spontanen Ansprache dankte auch Pfarrer Dr. Michael Unger der AMEOS Gruppe für die langjährige Investition in Stabilität und Weiterentwicklung dieser wichtigen Gesundheitseinrichtung in Bad Aussee. Als Seelsorger begegne er immer wieder Menschen in großer Verzweiflung. Ihnen könne er das Klinikum empfehlen, weil er wisse, dass sie dort Hilfe erhalten. Seine Wertschätzung fasste er mit den Worten zusammen: „Wir sind froh, dass wir euch haben!“

Den Abschluss des offiziellen Teils bildete die Ehrung langjähriger Mitarbeitenden. Zehn Personen feierten ihre 20-jährige Klinikzugehörigkeit, zwei weitere sind seit zehn Jahren dabei. Nachher bot der Tag der offenen Tür den Jubiläumsgästen Gelegenheit, das Haus und seine Arbeit näher kennenzulernen. Führungen und Mini-Workshops ermöglichten Einblicke in den Klinikalltag und luden dazu ein, therapeutische Angebote selbst auszuprobieren. Daneben blieb auch Zeit für persönliche Begegnungen und Gespräche. Die hauseigene Küche unter der Leitung von Helene Pirafelner begeisterte mit einem vielfältigen Buffet, die „Fliederstaud´nmusi“ sorgte für die musikalische Begleitung.