Wer in der Pflege arbeitet, trägt täglich Verantwortung für andere Menschen. Neben fachlicher Kompetenz braucht es dafür ein verlässliches Team, gegenseitigen Rückhalt und eine Leitung, die zuhört. Pflegedienstleiterin Anna-Lena Wollschläger spricht über ihren Alltag und die Entwicklung am AMEOS Klinikum Staßfurt.

Führung beginnt mit Zuhören

Ein respektvoller Umgang ist für Anna-Lena Wollschläger die Basis einer gelungenen Zusammenarbeit. Mitarbeitende sollen mit ihren Anliegen ernst genommen werden und auch in herausfordernden Situationen verlässliche Ansprechpartner finden. Diese Haltung prägt aus ihrer Sicht das tägliche Umfeld am AMEOS Klinikum Staßfurt. Besonders schätzt sie die Menschen, die den Standort mit ihrem Engagement und ihrer Erfahrung prägen. Viele Kolleginnen und Kollegen sind bereits seit Jahren gemeinsam tätig und bringen ihre unterschiedlichen Stärken ein. Neue Aufgaben schaffen zugleich Raum, um Wissen zu erweitern, Verantwortung zu übernehmen und sich beruflich weiterzuentwickeln.

Kein Tag gleicht dem anderen

Einen festen oder vorhersehbaren Ablauf gibt es in ihrer Position kaum. Immer wieder entstehen Situationen und Anforderungen, auf die flexibel reagiert werden muss. Für Anna-Lena Wollschläger macht gerade diese Abwechslung einen wichtigen Teil ihrer Tätigkeit aus. Aufmerksamkeit, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, auf Gegebenheiten einzugehen, prägen deshalb ihren Berufsalltag. Auch der Fortschritt des Pflegedienstes spielt dabei eine zentrale Rolle. Bestehende Strukturen werden überprüft, neue Ideen aufgenommen und Prozesse dort angepasst, wo Veränderungen sinnvoll sind. Ziel ist es, gute Voraussetzungen für die Beschäftigten und eine verlässliche Versorgung der Patientinnen und Patienten zu schaffen.

Willkommen

Ein besonderes Augenmerk legt das AMEOS Klinikum Staßfurt auf einen gelungenen Einstieg neuer Kolleginnen und Kollegen. Von Anfang an sollen sie sich willkommen fühlen und schnell Orientierung erhalten. Zu Beginn lernen sie ihr Team, die Station sowie die wichtigsten Abläufe kennen. Anschließend erfolgt die Einarbeitung Schritt für Schritt mit einer festen Ansprechperson. Auch Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Menschen, die nach einer längeren Pause in die Pflege zurückkehren, bekommen ausreichend Zeit, um Sicherheit zu gewinnen. „Niemand muss alles vom ersten Tag an können“, betont Anna-Lena Wollschläger. Dadurch können neue Kräfte nach und nach in ihre Rolle hineinwachsen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Entlastung durch klare Strukturen

Damit Fachkräfte ihren anspruchsvollen Tätigkeiten bewältigen können, setzt das AMEOS Klinikum Staßfurt auf eine gute Organisation, klare Absprachen und gegenseitige Unterstützung. Ebenso wichtig ist es, die Erfahrungen der Beschäftigten einzubeziehen. Sie kennen viele Abläufe aus der Praxis und können wertvolle Hinweise geben, wenn Prozesse angepasst oder verbessert werden sollen. Auf das, was am Standort bereits erreicht wurde, blickt Anna-Lena Wollschläger mit Stolz. Besonders schätzt sie die Entwicklung, die Stück für Stück stattgefunden hat. Zugleich sieht sie noch viel Potenzial für die kommenden Jahre. Einen Pflegedienst aufzubauen, beschreibt sie als anspruchsvolle Aufgabe, der sie offen, neugierig und mit großem Interesse begegnet.

Herausforderungen als Chance begreifen

Die Pflege befindet sich in einem stetigen Wechsel. Spezielle Anforderungen, veränderte Abläufe und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften verlangen von allen Beteiligten Flexibilität. Das AMEOS Klinikum Staßfurt möchte diesen Wandel mit verlässlichen Strukturen, einem engen Austausch und der Bereitschaft begegnen, neue Wege zu gehen. Für Anna-Lena Wollschläger bedeutet das auch, die Menschen hinter den Aufgaben nicht aus dem Blick zu verlieren. Eine angenehme Atmosphäre entsteht ihrer Ansicht nach dort, wo Beschäftigte sich einbringen können, ernst genommen werden und wissen, dass ihre Arbeit geschätzt wird. Gerade in einem anspruchsvollen Berufsfeld wie der Pflege ist dieses Gefühl von großer Bedeutung.

Freude an der eigenen Tätigkeit

Am Ende steht für die Pflegedienstleiterin eine sehr persönliche Botschaft. Ein großer Teil des Lebens wird am Arbeitsplatz verbracht. Umso wichtiger sei es, nicht dauerhaft mit einem schlechten Gewissen oder Bauchschmerzen zum Job zu gehen. Berufliche Zufriedenheit entsteht für sie dort, wo Menschen gerne tätig sind und hinter dem stehen, was sie tun. Neben einer professionellen Versorgung der Patientinnen und Patienten möchte das AMEOS Klinikum Staßfurt deshalb ein Umfeld bieten, in dem sich Beschäftigte wohlfühlen und ihre Stärken einbringen können. Anna-Lena Wollschläger fasst ihre Haltung mit einem einfachen Gedanken zusammen: Man sollte glücklich mit seiner Arbeit sein und vor allem lieben, was man tut.