Wie fühlt es sich an, plötzlich langsamer zu gehen, schlechter zu sehen oder sich im Alltag unsicher zu bewegen? Und was bedeutet es eigentlich, Verantwortung für die Gesundheit anderer Menschen zu übernehmen? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Girls’ & Boys’ Day in den AMEOS Einrichtungen Ratzeburg und wurden für 13 Kinder auf eindrucksvolle Weise erlebbar.

Die Jugendlichen im Alter von 11 bis 14 Jahren nutzten am heutigen Aktionstag die Gelegenheit, die AMEOS Einrichtungen Ratzeburg kennenzulernen. Im Fokus stand dabei, die Nachwuchskräfte von morgen für einen Beruf zu begeistern, der so vielseitig wie sinnstiftend ist. Als einer der größten Gesundheitsversorger der Region bot AMEOS den Jugendlichen Einblicke in unterschiedliche Bereiche: von der stationären Altenpflege über die Klinik für Geriatrie bis hin zum Wohnen mit Tagespflege. An mehreren Stationen konnten sie selbst aktiv werden und erleben, wie abwechslungsreich der Pflegealltag ist. Dabei lernten sie unter anderem, Puls und Blutzucker zu messen, die Bedeutung von Hygiene und Händedesinfektion unter Schwarzlicht zu verstehen und im Alterssimulationsanzug nachzuvollziehen, wie sich Einschränkungen im Alltag anfühlen können. Auch praktische Übungen wie das Anlegen von Verbänden, das Stellen von Tabletten sowie erste Einblicke in die Ultraschalltechnik gehörten zum Programm.

Begleitet wurden die Kinder von engagierten Mitarbeitenden, die ihr Wissen verständlich vermittelten und zugleich persönliche Einblicke in ihren Berufsalltag gaben. So wurde Pflege nicht nur erklärt, sondern erlebbar gemacht. Pflegedirektorin Meike Schoop betont: „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Offenheit und Interesse die jungen Menschen diesen Tag angenommen haben. Mein großer Dank gilt all unseren Kolleginnen und Kollegen, die mit so viel Engagement und Herzblut ihr Wissen geteilt haben. Solche Tage zeigen, wie wichtig es ist, früh Begeisterung zu wecken für die Pflege von morgen.“

Der Girls’ & Boys’ Day in den AMEOS Einrichtungen Ratzeburg hat einmal mehr gezeigt: Die Zukunft der Pflege beginnt mit Begegnungen, die im Kopf bleiben und im Herzen.