Mein Dienstplan, meine Regeln: Zeitarbeit am AMEOS Klinikum Aschersleben
Station 3B, Schichtbeginn. Julia Felix übernimmt von der vorigen Schicht und verschafft sich einen Überblick über die Patienten. Kein Tag wird so verlaufen wie der davor, und für die 31-Jährige ist das genau der Reiz.
Frau Felix arbeitet am AMEOS Klinikum Aschersleben auf einer interdisziplinären Station, auf der je nach Belegung Patienten aus unterschiedlichen Fachbereichen versorgt werden. Seit rund elf Jahren ist sie in der Pflege, und auf ihre jetzige Station kam sie über die Zeitarbeit, ein Modell mit wechselnden Teams und Einrichtungen, statt jahrelang am selben Platz zu bleiben.
Der Wunsch nach Veränderung
Vor dem Wechsel fehlten ihr vor allem Entwicklungsmöglichkeiten und mehr Planbarkeit im Alltag. Einen einzelnen Auslöser gab es nicht, eher eine Erkenntnis, die langsam wuchs und mit der Zeit immer stärker wurde.
Mut hat der Schritt trotzdem gekostet. Die wechselnden Einsatzorte und ständig neuen Teams bereiteten ihr zunächst Sorge, genau jene Sorge, die viele vor diesem Weg zurückhält. Bei ihr kam es anders, denn keine der Befürchtungen hat sich bestätigt. Im Gegenteil, gerade die wechselnden Einsätze brachten ihr das, wonach sie gesucht hatte: neue Erfahrungen und den eigenen Beruf aus immer neuen Blickwinkeln. Angekommen ist sie damit am AMEOS Klinikum Aschersleben.
„Der Schritt in die Zeitarbeit war für mich der Beginn eines neuen Kapitels, das mir mehr Flexibilität und neue berufliche Perspektiven gebracht hat", sagt sie.
Ein Arbeitstag, der sich nie ganz wiederholt
Kein Arbeitstag gleicht dem anderen. Mal prägen Visiten den Ablauf, mal die Dokumentation, dazu kommen Gespräche und die enge Zusammenarbeit im Team. Zum Feierabend übergibt sie an die nächste Schicht, damit die Versorgung ohne Lücke weiterläuft.
Den Einstieg hat ihr das Team am AMEOS Klinikum Aschersleben leicht gemacht. Offen, herzlich und hilfsbereit wurde sie aufgenommen, und die Unterstützung der Kollegen ließ sie schnell ankommen.
Das Entscheidende steht dabei nicht im Dienstplan selbst, sondern darin, wie er entsteht. Über ein Wunschbuch bringt Frau Felix ihre Wünsche für die Schichtplanung selbst ein, und auch bei kurzfristigen Anliegen findet sich meist unkompliziert eine Lösung. So lassen sich Beruf und Privatleben besser vereinbaren.
Wertgeschätzt und ehrlich zugleich
Bei allem, was Flexibilität und Team ausmachen, hat ihre Begeisterung einen noch tieferen Grund, und der liegt bei den Menschen. Jemanden in einer Phase zu begleiten, in der vieles unsicher ist, und dabei zu spüren, dass die eigene Anwesenheit einen Unterschied macht, darin findet sie ihre Erfüllung.
„Es ist schön zu sehen, wenn man Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleiten und unterstützen kann", sagt sie.
Wertschätzung erlebt sie auch im Umgang miteinander. Ihre Arbeit wird gesehen, und ihre Anliegen finden im Team wie beim Arbeitgeber Gehör.
„Am AMEOS Klinikum Aschersleben habe ich gefunden, was ich vorher gesucht habe, nämlich ein Arbeitsumfeld, in dem man sich fachlich einbringen kann und als Mitarbeiterin gesehen wird", sagt Pflegefachkraft Julia Felix.
Ehrlich bleibt sie trotzdem. Die größte Herausforderung sei, sich immer wieder auf neue Strukturen, Abläufe und Teams einzustellen, und genau das macht ihr Freude. Trotzdem ist Zeitarbeit nicht für jeden das Richtige. Wer lieber dauerhaft am selben Platz mit vertrauten Abläufen arbeitet, ist in einer Festanstellung besser aufgehoben.
Ein Rat an alle, die zögern
Pflegekräften, die unsicher sind, rät sie, es einfach auszuprobieren. Die Zeitarbeit öffne Türen zu verschiedenen Teams und Einrichtungen, und manche finden dabei sogar ein Team, in dem sie bleiben wollen.
Frau Felix selbst hat klare Pläne: ihre Weiterbildung abschließen, sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln und das alles unterstützt vom AMEOS Klinikum Aschersleben. Und wenn sie zur nächsten Schicht wieder die Station übernimmt, trägt sie genau diese Mischung: ein Team, das sie hält, ein Dienstplan, den sie mitschreibt, und ein Beruf, der jeden Tag etwas Neues bereithält.
